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80 Jahre „Der Heilpraktiker“

80 Jahre „Der Heilpraktiker“

Das Verbandsorgan des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker e.V. feiert einen runden Geburtstag: 80 Jahre „Der Heilpraktiker“ – ein Anlass, auf das Vergangene zurückzublicken, die Gegenwart zu betrachten und einen Ausblick in die Zukunft zu geben.

Die heutige Fachzeitschrift „Der Heilpraktiker“ geht aus einer Vorläuferzeitschrift hervor, die dem 1933 gegründeten „Heilpraktiker Bund Deutschlands, Reichsverband e.V.“ (mit Sitz in München), als Verbandsorgan diente. Dieser Verband war ein Zusammenschluss von über zwanzig Verbänden von Heilpraktikern, Heilkundigen, Magnetiseuren und anderen Naturheilkundigen. Diese Vereinigung geschah in einer schwierigen Zeit und nicht ohne Zwang. „Der Heilpraktiker“ erschien erstmals im August 1933 und übernahm die Aufgabe, die Interessen der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker und damit auch die Interessen der Unternehmen, die sich mit den Heilpraktikern zusammen für die Naturheilkunde einsetzten gegenüber einem sehr skeptischen Staat zu vertreten. Neben der nationalsozialistischen Propaganda für ein „Neues Deutschland“ – wie wir hoffen, der Notwendigkeit politischem Druck nachzugeben geschuldet – veröffentlichte „Der Heilpraktiker“ von Anfang an für die Kollegenschaft wichtige Fachartikel und Nachrichten, zum Beispiel über das Versicherungswesen, über wissenschaftlichen Fortschritt, über Möglichkeiten der Ersten Hilfe, über neue und interessante Bücher, über Veröffentlichungen in der Tagespresse oder über gesetzliche Belange. Dazu kamen Informationen aus den Praxen für die Praxen, Kleinanzeigen der Kolleginnen und Kollegen und Anzeigen der Industrie und von Dienstleistern. Es war eine bunte Mischung. Dieser Tradition sind wir bis heute treu geblieben.

In der wechselvollen Geschichte der Zeitschrift, war „Der Heilpraktiker“ nach dem Krieg jahrelang eine Beilage der „Naturheilpraxis“ und als solche bereits das Organ des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker e.V. In den 70er- und 80er-Jahren umfasste die monatlich erscheinende „Gelbe Beilage“ lediglich acht Seiten und enthielt nur die wichtigsten Termine, Gesetzesänderungen, Kongressinformationen und Ehrungen der Jubilare. Rubriken wie Originalarbeiten, Recht, Mitteilungen der Industrie und Anzeigen fehlten. Mitte der 90er-Jahre hatte „Der Heilpraktiker“ deutlich an Umfang zugelegt und war wieder ein bedeutendes Fachblatt, in dem erfahrene Heilpraktiker über Neues und Bewährtes aus der Naturheilkunde berichteten. Zum Jahresbeginn 1997 schlossen sich die beiden Zeitschriften „Der Heilpraktiker“ und „Volksheilkunde“ zusammen zu „Der Heilpraktiker & Volksheilkunde“. Mit Beginn des Jahres 2011 wurde dieser lange Name zu „Der Heilpraktiker“ verkürzt.

Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Aussehen der Zeitschrift sehr gewandelt. Beim letzten Relaunch im Oktober 2012 wurde Wert auf „organische“ Formen einerseits und ein klare Typographie und Struktur andererseits gelegt. „Der Heilpraktiker“ wird auch weiterhin unter dem Motto „Heilpraktiker schreiben für Heilpraktiker“ über die Entwicklungen in der Naturheilkunde im fachlichen wie im gesundheitspolitisch-rechtlichen Bereich informieren. Die Beiträge aus der Kollegenschaft enthalten viele praxisrelevante Tipps und Anregungen zur ganzheitlichen Behandlung von Patienten.

Unser Dank gilt unseren Leserinnen und Lesern, den Autorinnen und Autoren, den Damen und Herren von Industrie und Handel, denen wir eine Werbeplattform sein können, und unseren Anzeigenagenturen, die alle ihren Anteil am Fortbestehen unserer Zeitschrift haben.

Ihr Verlag Volksheilkunde

25. Juli 2013 Allgemein